LIVINGSTONE TOURS: Erlebnisreisen ins Innere Afrikas
Rund um Nordost-Sambia

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Reise Nr.: ../SN. (Detailprogramm)

1.-2. Tag: Abflug in Deutschland und Ankunft in Lilongwe, der Hauptstadt Malawis. Transfer zu unserem Camp in der Stadt.

3. Tag: Abfahrt mit unseren Geländefahrzeugen auf guter Straße Richtung Westen nach Mchinji und über die Grenze nach Chipata in Sambia.

4. Tag: Auf einer ausgefahrenen Piste geht es allmählich hinunter ins heiße Luangwatal bei Mfuwe und zum „South Luangwa National Park” (= N.P.). Vom Camp aus am Ufer des Flusses können wir bereits allerlei Tiere beobachten.

5. Tag: Heute erkunden wir mit unseren eigenen Fahrzeugen das Terrain im Park. Im Zentrum steht dabei der Fluß mit seinen Schlingen und den abgeschnürten Lagunen, in denen sich Flußpferde und Krokodile sehr zahlreich tummeln. Es besteht die Möglichkeit zu einer Nachtpirschfahrt mit den offenen Fahrzeugen der Lodge. Hierbei kann eine ganze Reihe nur nachtaktiver Tierarten erspäht werden und es besteht eine gute Chance, auch einen Leoparden zu Gesicht zu bekommen.

6. Tag: Wir fahren von Mfuwe aus durch den sogenannten Nsefu-Sektor des Parks nach Norden. Am Luangwa entlang haben wir Gelegenheit zu weiteren Tierbeobachtungen. Die Strecke führt durch mehrere sandige Flußrinnen und an einsamen Dörfern vorbei zum Luambe N.P. Dort übernachten wir direkt am Fluß mit spektakulärer Aussicht auf eine riesige Hippo-Ansammlung.

7. Tag: Weiter geht es durch einsame Wälder und Flußauen das Luangwatal hinauf bis zu der Stelle, wo wir in der Frühe des nächsten Tages den Fluß auf einer abenteuerlichen Pontonfähre überqueren werden.

8. Tag: Am anderen Ufer befindet sich der Nordluangwa N.P., den wir heute durchstreifen. Er ist weniger tierreich als der Südpark, jedoch kaum besucht und immer für eine Überraschung gut: eine der großen Büffelherden mag uns begegnen. Hier leben auch noch zahlreiche der endemischen Cockson-Gnus. Am Nachmittag sind wir bereits über die steile Schulter des heißen Grabenbruchs ins kühle Hochland Nordostsambias gelangt. Unser Ziel ist heute das Camp bei Kapishya, wo man in den palmenumsäumten Pools der kräftigen warmen Quellen in oft kalten Nächten ein dampfendes Bad nehmen kann.

9. Tag: Wir fahren heute ausnahmsweise mal wieder auf Teerstraße nach Mpika, mit Versorgunsgsstop, um dann durch den Lavushi Manda N.P. (in dem es keine Tiere mehr zu sehen gibt) in die Bangweulu-Sümpfe vorzustoßen. Am Rande der großen, baumlosen Ebene wollen wir, je nach Jahreszeit 1-2 Nächte verbringen, evtl. dann ohne Kasanka N.P.

10. Tag: In der Frühe begeben wir uns auf Pirschfahrt, um Lechwe-Moorantilopen, aber auch die seltenen Tessebes oder gar Oribis zu entdecken. (Die Suche nach dem legendären Schuhschnabelstorch hat nur bei Touren früher als Juli Aussicht auf Erfolg). Über einsame Pisten durch ausgedehnte Wälder erreichen wir am Nachmittag den Kasanka N.P. Von einem Hochstand aus gelingt es uns vielleicht, die scheuen und seltenen Sitatunga-Sumpfantilopen zu Gesicht zu bekommen. Bei sehr spätem Reisetermin ab November sind evtl. auch Flughunde da.

11. Tag: Wir begeben uns auf der Hauptstraße nach Nordwesten durch die Ausläufer der Bangweulusümpfe. Bizarre Termitenbauten säumen die Strecke. Auf einer großartigen Brücke überqueren wir den Luapula Fluß, der die Grenze zum Kongo bildet und den Sumpf zum Mweru See entwässert. Am Abend wollen wir in Samfya am Bangweulu See campieren.

12. Tag: Mit der Stadt Mansa erreichen wir das Wirtschaftszentrum Nordsambias und können im einzigen vorhandenen Supermarkt auf unserer Tour ausgiebig einkaufen. Weiter nördlich erreichen wir ein Gebiet, in dem einige der vielen großen Wasserfälle Nordsambias gelegen sind. Der prächtigste davon ist der Kabweluma Fall. In geringer Entfernung davon tobt der mächtige Lumangwe Fall, der ein kleines Abbild der Victoriafälle darstellt. Dort wollen wir, nach einem langen Fahrtag, direkt neben der Fallkante campieren.

13.-14. Tag: Heute geht es fast den ganzen Tag durch einsame Wälder Richtung Tanganyikasee. Wir erreichen die Hauptstraße, die allerdings durch große Schlaglöcher wenig Freude macht. Spät am Tag wollen wir noch bei Mpulungu am Tanganyikasee ankommen. An einer abgelegenen Bucht bei einer einfachen Lodge stellen wir unsere Zelte auf. Hier hat dann am nächsten Tag jeder Zeit für sich und zu einem erquickenden Bad im See nach staubigen Fahrstrecken.

15. Tag: Es geht auf der selben Strecke zurück bis Mbala, wo wir uns am Rande der Stadt das lehrreiche Motomoto-Museum anschauen können. Zwischen den großen Seen nehmen wir die kürzeste Verbindung über Nakonde. Dies ist die historische „Stevenson-road”, die freilich heute kaum mehr befahren wird und auf sambischer Seite keinen Grenzposten besitzt. Buschcamp.

16.-17. Tag: Über Chitipa reisen wir nach Malawi ein. Die Straße wird besser und führt aus der Höhe allmählich herab und wir erreichen Karonga am Malawi-See. Die Einbäume der Fischer liegen direkt vor unserem Camp am Sandstrand, in dem wir 2 Nächte bleiben (evtl. Reservetag).

18. Tag: Auf einer reizvollen Strecke fahren wir am Malawisee entlang nach Süden und gelangen über Mzuzu zu einem der schönsten Strände am See bei Chintheche.

19. Tag: Am der Küste entlang gelangen wir in rascher Fahrt nach Süden, um nochmals bei Senga Bay am See zu campieren.

20. Tag: Am Nachmittag fahren wir zurück nach Lilongwe zu unserem Basiscamp.

21.-22. Tag: Rückflug mit Ankunft in Deutschland am folgenden Morgen.