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Einladung zu einer Reise nach Malawi

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Quelle: Abenteuer & Reisen, Heft 3/2008

Das kleine Land am großen See bietet vieles, was gerade für den Afrika-Neuling gleichermaßen angenehm wie interessant ist. Eine Reise in ein Land, das bei uns zu Hause kaum einer kennt, hat den Vorteil, daß man dort wenige Touristen antrifft und somit das „Wirkliche Afrika” intensiv erleben kann.

Zunächst einmal gibt es in Malawi diesen einzigartigen See mit unendlich langen, völlig unbebauten Sandstränden, zudem auch Felsküsten mit fantastischen Schnorchel- und Tauchrevieren in kristallklarem, immer angenehm warmem Wasser. Darin tummeln sich Unmengen kleiner, bunter Fische, die Malawi-Buntbarsche (Cichliden), in einer unübersehbaren Artenvielfalt, wie es sie nur hier auf der Welt in einem Süßwassersee gibt. Wir werden - nach heißen und staubigen Safaritagen - oft Gelegenheit finden, im See ein erquickendes Bad zu nehmen.

Malawi unterhält einige Nationalparks mit einer Fülle afrikanischer Großwildarten, die zu entdecken und zu unterscheiden den Safari-Anfänger eine ganze Reise lang beschäftigen kann. Wir werden die fünf besten Reservate besuchen. Unter sachkundiger Führung sowie mit entsprechender Ausrüstung (Bestimmungsliteratur, Suchscheinwerfer, GPS-Navigation, Geländefahrzeuge) werden wir einen tiefen Einblick in die Natur Afrikas gewinnen.

Eine besondere Attraktion für jeden Allrad-Fan werden die voll expeditionstauglichen Geländefahrzeuge vom Typ Land Rover Defender Tdi darstellen, die man unter entsprechenden Voraussetzungen selbst steuern darf. Wir haben nicht nur Differentialsperre und Low-Gear, um weiterzukommen, sondern auch Sandbleche und Seilwinde, falls wir wirklich einmal stecken bleiben sollten, und vieles andere mehr. Off road zu fahren ist in Malawi, obwohl nicht verboten, kaum notwendig, um den Spaß bei unserer Safari zu erhöhen, denn der normale Weg zum Ziel wird oft genug zur Herausforderung für Fahrer und Gefährt. Die Autos bieten maximale Flexibilität im Gelände bei optimalem Fahrkomfort. Auch darin unterscheidet sich LIVINGSTONE TOURS von den sogenannten „Overlandern", und dies zu einem vergleichsweise günstigen Preis.

Der größte Reichtum des armen Landes sind jedoch seine Menschen: freundlich und friedlich in ihrer Mentalität, selbstbewußt und schön in ihrer äußeren Erscheinung. Die vielen, herzlich lachenden Gesichter wird der Besucher nie vergessen. Sie machen jedem klar, weshalb Malawi das „warme Herz Afrikas” genannt wird.


Beste Reisezeit

LIVINGSTONE TOURS bietet Reisen außerhalb der Regenzeit, die in Malawi und Zambia von Januar bis Mai dauert, an. In der Trockenzeit, von Juni bis Dezember ist das Wetter in Malawi konstant sonnig, mit ansteigenden Temperaturen. Jeder Monat hat dabei seine besonderen Reize, sodaß man die Trockenzeit insgesamt als gute Reisezeit empfehlen kann. Im Einzelnen läßt sich differenzieren:
Kinder
Mai - Juni
Dies ist die "kühlere" Jahreszeit, d. h. die Temperaturen liegen etwa wie bei uns in Deutschland in den selben Monaten. Jedoch ist das Wetter konstant trocken und die Luft sehr klar. In den Bergen ist es sogar empfindlich kühl in den Morgenstunden. Wer Hitze schwer verträgt und gerne nach Afrika reisen möchte, sollte sich deshalb diese Zeit aussuchen. Die Temperatur des Wassers ist von der wärmeren Regenzeit her noch etwas höher als im nächsten Monat. Nach der Regenzeit ist die Vegetation teilweise noch grün. Es gibt Citrusfrüchte auf den Märkten.

Juli - August
Die Temperaturen steigen langsam an. In kühlen Bergregionen ist dies von Vorteil. Das Klima ist immer noch angenehmer als in Deutschland, wo in dieser Zeit oft schwüle Hitze oder Gewitter angesagt sind. Am Malawisee weht immer noch ein kräftiger Wind, der abkühlt. Das Wasser ist mit ca. 24°C immer noch auf Badetemperatur.

September - Oktober
Nun ist es auch in Malawi wärmer als in Deutschland. Das Bad im See wird angenehmer, wenn das Wasser wieder 25°C - 26°C erreicht. Die Windbewegung ist gering. Die Fischer machen nun reiche Beute mit ihren Netzen. Vor allem in tiefen Lagen wird die Luft schon manchmal recht heiß. Wildbeobachtung wird mit zunehmender Trockenheit effektiver.

November - Dezember
Malawi bietet ein Wetter wie bei uns im Hochsommer, doch ohne Gefahr von Kälteeinbrüchen oder tagelangem Regen. Wenn es in Mitteleuropa so richtig naßkalt und neblig wird, scheint in Malawi die Sonne steil vom Himmel. Das Wasser des Sees ist bis 28°C warm und läd zum Schnorcheln und Tauchen ein, so lange man Lust hat, ohne frieren zu müssen und bei klarster Sicht im Jahresverlauf. Die Gewitterneigung und Schwüle nimmt zwar zu, aber heißer als 33°C wird es mittags am Seeufer kaum werden. Dafür kann man sich abends im T-Shirt im Freien aufhalten und nachts bei 20°C gut schlafen. Die Mangobäume tragen reife Früchte, die auf den Märkten fast umsonst zu haben sind. Wenn die Trockenheit in den Wildparks nur noch wenige offene Wasserflächen übrig läßt, konzentriert sich das Großwild dort. Das schon lange ausgedörrte Gras ist nun überall kurz. Somit ist jetzt die beste Zeit für Großwildbeobachtungen.